ZAM Labor Vol #5
ARBEIT

Ein Live-Hörspiel


Laborleitung: Marion Wörle

Besetzung:
Burkhard Beins (Berlin) [table percussion, zither, objects, electronic treatments and devices]
Christoph Korn (Düsseldorf) [guitar, sampling, electronics]
Christian Reiner (Wien) [voice artist]
Marion Wörle aka Frau W (Köln) [laptop, electronics]



ZAM-LABOR VOL#5


Liveaufführung: Di 19.01.2010 /// 20:30 Uhr
Bogen 2, Trankgasse 20, Köln /// Hinterseite HBF - neben Musicaldome

Erste Radioausstrahlung des Hörspiels: 21.01.2010 /// 20:00 Uhr
koelncampus Radio /// Frequenz: 100 MHz /// Sendung: PARTIKEL
Moderatoren: Daniel Laig & Raphael Smarzoch  
Das fünfte Konzert der 2008 gestarteten Reihe ZAM LABOR setzt sich mit dem Thema ARBEIT auseinander.
Nach einer zweitägigen Laborphase wird ein Live-Hörspiel präsentiert, das musikalisch und theoretisch den Topos ARBEIT behandelt.

Arbeit ist Befriedigung der Bedürfnisse und Daseinserfüllung des Menschen. So steht es im Brockhaus zumindest. Dass sich Arbeit, ihr Wert und Begriff in einem unaufhaltsamen Wandel befindet, ist durch die Krisen, Pleiten und gesellschaftliche Umwälzungen offensichtlich. Was heisst das für Jobs, die weder die Bedürfnisse befriedigen, noch Daseinserfüllung bieten? Werden wir unsere Bedürfnisse und Befriedigungen jenseits der Arbeit suchen? Eine Kulturgesellschaft werden, deren Ziel hauptsächlich auf geistige und nicht materielle Dinge gerichtet ist? Kann eine Gesellschaft ohne die disziplinierende Gewalt des nine-to-five-jobbens überleben? Was ist schliesslich künstlerische Arbeit in einer kulturellen Umgebung die den Werkbegriff aufgibt?
Um einen neuen Zustand zu erkennen und ihn vom momentanen Straucheln in eine greifbare, funktionierende Daseinsform zu überführen, gilt es Auseinandersetzungen zu führen. Symposien und Festivals wie „Audio Poverty“ oder „ Dancing with Myself “ verweisen auch auf die Dringlichkeit der Thematik. Das ZAM LABOR VOL#5 wird diese Fragen nicht beantworten können, aber den Diskurs mit künstlerischen Mitteln führen.

Die Laptopmusikerin Marion Wörle, Leiterin der fünften Folge der ZAM LABOR Reihe, hat für die Bearbeitung der vielschichtigen Thematik vor allem Musiker eingeladen, die sich mit dem Themenfeld in irgendeiner Form beschäftigt haben. Bekannt durch sein Schaffen mit der Kunstmusikgruppe "Arbeit" - die unter anderem Arbeiterliedern ein neues musikalisches Gewand gaben - ist der Multiinstrumentalist Christoph Korn. Burkhard Beins ist neben seinen eindringlichen Schlagzeug- und Elektronikimprovisationen aktiv im Diskurs um Improviation, Komposition und dem damit einhergehenden Werkbegriff. Der Sprecher Christian Reiner aus Wien schliesslich wird Textpassagen zum Thema vortragen, interpretieren und in Dialog mit der musikalischen Gestaltung treten.

BURKHARD BEINS
http://www.burkhardbeins.de
http://www.polwechsel.com/inde.htm
http://www.myspace.com/activitycenterberlin

CHRISTOPH KORN
http://www.christophkorn.de
www.waldstueck.net
http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Korn

CHRISTIAN REINER
http://wassergasse.org/reiner/?page_id=55

MARION WÖRLE / FRAU W
http://www.myspace.com/pirxband
http://www.satelita.de


ZAM - Labor Vol#1 - Vol#4 2008:
Eine Konzertreihe musikalischer Versuchsanordnungen

Das Konzept ist das Abenteuer

Ab Mai 2008 startet in Köln eine Konzertreihe, deren experimenteller Charakter schon im Konzept steckt. Dieses ist, wie fast alle guten Ideen, einfach und entsprechend schnell erklärt: Ein Kurator denkt sich ein musikalisches Motto bzw. Thema aus und sucht die seiner Ansicht nach dazu passenden Musiker zusammen. Die Musiker wiederum begeben sich für zwei Tage in Klausur, um ausgehend vom Thema gemeinsam Fäden zu spinnen, zu improvisieren, sich zu reiben, musikalische Gedanken zu entwickeln. Am dritten Tag geht’s auf die Bühne. Bei dem, was dann das Publikum zu hören und zu sehen bekommt, von einem „Ergebnis“ zu sprechen, wird dem Grundgedanken des ZAM Labor nur zum Teil gerecht. Denn aufgeführt wird keine Komposition, kein „Stück“ im eigentlichen Sinne. Die Konzertbesucher werden vielmehr Zeugen der Fortsetzung eines Prozesses. Das, was in einer Laborsituation begonnen hat, wird mit der Erfahrung zweitägiger Versuchsanordnungen im Rücken als Livekonzert fortgesetzt. Die Bühne wird zum Labor. Das Publikum hat Teil am musikalischen Experiment. Der besondere Reiz der ZAM Labor Konzerte liegt für Hörer und Musiker in ihrer Unvorhersehbarkeit. Was sowohl die beteiligten Musiker als auch das Publikum mitbringen sollten, sind vor allem Offenheit und Neugier.
 
Ins ZAM Labor begeben sich ab Mai 2008 in einem zweimonatigen Turnus jeweils bis zu sechs Musiker verschiedenster stilistischer Herkunft. An wechselnden Orten in Köln gestalten sie einzigartige, unwiederholbare musikalische Events. Die Verschiedenheit der Protagonisten wird hier nicht als Hürde begriffen, sondern als ein nutzbares kreatives Potential. Das ZAM Team legt besonderen Wert darauf, sich nicht auf bestimmte Stilistiken und Genres festzulegen. Denn das Vergnügen der Laborarbeit liegt gerade in der Kombination sehr unterschiedlicher musikalischer Substanzen.Das Dogma, die sich selbst auferlegte künstlerische Beschränkung in Form eines Mottos, setzt Energien frei und steht nur scheinbar im Widerspruch zum Gedanken einer freien Musik. Denn durch die verordnete Thematik entstehen Produktionen, die bei totaler künstlerischer Freiheit so nicht entstehen würden. Originalität entwickelt sich im Weiterdenken des Themas. Dieses funktioniert nicht als strikte Vorgabe für bestimmte musikalische Prozesse oder Inhalte (etwa im Sinne einer Programm Musik), sondern ist assoziativer Ausgangspunkt für Künstler und Publikum. Die vom „Laborleiter“ eingeladenen Musiker sollen zum aktuellen Labor-Thema musikalisches und performatives Material erarbeiten. Das können Kompositionen, Spielregeln, Choreographien, Soundsamples, Improvisationsanordnungen, Computerprogramme oder ähnliches sein.
 
Seit 2005 arbeiten die Initiatoren des „Zentrum Aktuelle Musik“, kurz ZAM, an der Idee einer stilistisch offenen Plattform für aktuelle Musik. Sie wollen der Marginalisierung künstlerisch anspruchsvoller aktueller Musik entgegenwirken. Ein sinnvolles Unterfangen, denn eine große, international vernetzte Szene für grenzüberschreitende Musik gibt es nicht. Die aktiven Künstler arbeiten oft isoliert oder fühlen sich einer verwirrenden Vielzahl von Kleinstszenen zugehörig. ZAM will dazu beitragen, diese Aktivisten sowohl regional als auch international zu vernetzen und die konstruktive Auseinandersetzung über ästhetische Positionen und künstlerische Inhalte voranzutreiben.




ZAM Labor Vol #4
KANDIDAT EEG

Leiter: Paul Hubweber
KUNST PRAXIS STAAB /// Eigelstein 112 /// Mi 10.12.2008 /// 19:30 Uhr
 
Besetzung:
Luc Houtkamp (Electronics, Saxophone)
Emiko Ota (Vocals, Percussion)
Paul Hubweber (Posaune, Vocals)
Thomas Gläßer (Regie, Entertainment)
Dr. Lothar Burghaus (Neurologie, Uni Klink Köln)

ZAM-LABOR VOL#4

KANDIDAT EEG, das vorläufig letzte ZAM Labor befasst sich einerseits mit den Verbindungen und Widersprüchen zwischen Pop- und Improvisierter Musik. Andererseits geht es um die Visualisierung des scheinbar Unmöglichen: was geht in den Musiker- bzw. Zuhörerköpfen während des musikalischen Vortrags vor? Paul Hubweber, umtriebiger Posaunist und Kurator dieses vierten ZAM Labors, hat sowohl als Musiker als auch als Kurator (etwa des New Jazz Festivals Moers 1972-77) die Grauzone zwischen Pop und Improv in verschiedenen Zusammenhängen ausgeleuchtet. Hubweber gehört zu jener Gattung von Künstlern und künstlerischen Organisatoren, denen die Verwischung von Genregrenzen Auftrag und Bedürfnis ist. So ist denn auch die Besetzung von ZAM Labor Vol.4 eigenwilliges kuratorisches Experiment: Der international hoch gehandelte Jazz- und Computermusiker Luc Houtkamp trifft auf die Sängerin und Schlagzeugerin Emiko Ota (A&E, Mami Chan Band, Sakura, Tornaod, Urban Sax, Villa St Michel). Otas Spezialgebiete sind Punk und freigeistige Pop-Grotesken. Der Posaunist Hubweber wiederum kommt vom Jazz, war aber bereits in den unterschiedlichsten musikalischen Kontexten aktiv. Doch es geht dem Kurator Hubweber nicht bloß um die Aufhebung musikalischer Grenzen, sondern um die Verschmelzung unterschiedlicher Kunstformen. Denn mit der Besetzung des Theatermanns und Journalisten Thomas Glässer als Regisseur und Katalysator der musikalischen Prozesse holt er einen Texter ins Labor und auf die Bühne. Ob Glässer einen textlichen überbau schafft, die Musizierenden unterstützt, stört oder begleitet, bleibt abzuwarten. Aber es gibt mit dem Neurologen Dr. Lothar Burghaus noch einen Nicht-Musiker im LineUp. Dr. Burghaus wird zuständig sein für ein höchst spannendes Parallelexperiment: Ein Konzert-EEG! Bei der Elektroenzephalographie (EEG) handelt es sich um eine Untersuchungsmethode, mit der die elektrische Aktivität des Gehirns aufgezeichnet werden kann. In verschiedenen Sequenzen werden Elektroden an den Kopf eines Musikers oder Zuhörers appliziert, die neuronalen Bewegungen per Videobeamer projiziert und die aufgezeichneten Messungen zum Teil wieder in Klänge umgewandelt.

Im offenen Projektatelier des Künstlers und Ausstellungsmachers Michael Staab werden kuratierte Ausstellungen, experimentelle Projekte und spartenübergreifende Aktionen sowohl von Staab selbst, wie auch von eingeladenen Künstlern, Gruppen und Initiativen realisiert und präsentiert.

LINKS:
Emiko Ota
Luc Houtkamp
Paul Hubweber
Thomas Gläßer

ZAM Labor Vol #3
SPIELTHEORIE

Leiter: Maciej Sledziecki
Bogen2 Trankgasse 20/// Di 30.09.2008 /// 20:30 Uhr
 
Besetzung:
Noël Akchote (Gitarre)
Matthias Schubert (Sax / Komp.)
Maciej Sledziecki (Gitarre / Komp.)
Harald "Sack" Ziegler (Toys / Loops)
Echo Ho (Elektronik)
Clement Canonne (Spieltheorie)


ZAM-LABOR VOL#3

SPIELTHEORIE ist eine ausgesprochen mathematische Angelegenheit. Als Teilgebiet der Stochastik diente die Spieltheorie zum Beispiel als Ausgangspunkt für Kompositionen von Iannis Xenakis und Mauricio Kagel. Sie wird sowohl in der Ökonomie als auch in den Sozialwissenschaften zur Berechnung komplexer Gruppenverhalten verwendet. Hier liegt auch der Bezug zur Improvisation, denn Spieltheorie ist gewissermaßen die Mathematik sozialer Konfliktsituationen.
Der Kölner Gitarrist und Komponist MACIEJ SLEDZIECKI, Leiter der dritten Folge der ZAM Labor Reihe, ist der Theorie nachgegangen und widmet das von ihm kuratierte Labor der theoretischen Komponente praktischer Improvisation. Sledziecki hat bewusst solche Improvisatoren eingeladen, die mit Spielkonzepten vertraut sind, etwa den französischen Gitarristen Noel Akchote und einen der Leiter des James Choice Orchesters, den Saxophonisten Matthias Schubert.
Als Experte auf dem Gebiet der Spielthoerie konnte der französische Musikwissenschaftler und Pianist Clement Canonne gewonnen werden, der einen Vortrag über angewandte Spieltheorie im Hinblick auf Improvisation halten wird. Der Spielzeugmusiker Harald "Sack" Ziegler und die Klang- und Medienkünstlerin Echo Ho werden die Theorie schlussendlich wieder auf den Boden der Praxis holen. Denn letztlich geht es doch ums Spiel, auch wenn die Theorie es anders will.


de.wikipedia.org/wiki/Noel_Akchote
www.jazzpages.com/MatthiasSchubert
www.haraldsackziegler.de
www.satelita.de/maciej.html
www.earweego.net/compass.html
www.emeudroides.com

DOKUMENTATION des ZAM LABOR VOL3: SPIELTHEORIE

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ZAM Labor Vol #2
sum.up

Leiter: Achim Tang
Stadtgarten Köln /// Di 24.06.2008 /// 20:30 Uhr
 
Besetzung:
Le Quan Ninh (Percussion)
Josef Suchy (Gitarre)
Jaki Liebezeit (Drums)
Achim Tang (Bass)
Stefan Bohne (Stimme/ Text)
Gene Coleman (Bassklarinette)


ZAM-LABOR VOL#2

Musikalische Arbeit - künstlerische Identität. Welche Widersprüche trennen unterschiedliche ästhetisch/musikalische Positionen, welche Inhalte stehen hinter ihnen? Die Besetzung des zweiten ZAM Labors ist langsam gewachsen, wobei zwei ästhetische Achsen zu erkennen sind: Perkussionist JAKI LIEBEZEIT und Gitarrist JOSEF SUCHY arbeiten in einem popmusikalischen Kontext. Der Komponist und Klangforscher GENE COLEMAN und der Perkussionist LE QUAN NINH sind in der Neuen Musik zuhause. Bassist und Laborleiter ACHIM TANG fühlt sich beiden musikalischen Welten verwandt. Der Schauspieler Stefan Bohne kommt als Beobachter, als Kommentator hinzu und mischt sich, von musikalischen Vorbehalten unbelastet in die Performance ein.
SUM. UP - das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile!

ZAM Labor Vol #1
RE:VOLVE

Leiter: Marion Wörle aka FrauW
Stadtgarten Köln /// Mo 26.05.2008 /// 20:30 Uhr
 
Besetzung:
DJ Elephant Power (Turntables)
Ignaz Schick (Turntables)
Marion Wörle aka Frau W (Laptop)
Claus van Bebber (Turntables)
Christian Wolfarth (Percussion)


 
Das erste Konzert der neuen ZAM Labor Reihe setzt sich mit dem Thema „Turntablism“ auseinander.
Dass der Umgang mit dem Plattenspieler als Instrument mit HipHop seinen Anfang genommen hat, ist allgemein bekannt. Eine besonders sportliche Ausprägung des Plattenkratzens namens „Turntablism“ entstammt der Battle-Kultur, wie sie im HipHop gang und gäbe ist. Nicht nur MCs treten in öffentlichen Freestyle-Wettkämpfen gegeneinander an, sondern eben auch DJs. Je fingerfertiger ein DJ, je schneller und kunstvoller seine Bewegungen, desto höher sein Ansehen. Der musikalische Aspekt rückt in dieser ursprünglichen Form des Turntablism in den Hintergrund. Wichtig ist, den Plattenspieler möglichst souverän im Griff zu haben. Im Kontext improvisierter und Neuer Musik entstand über die Jahre eine andere Konnotation des Begriffs „Turntablism“, die offener ist als die ursprüngliche Bedeutung des Wortes. Denn ob nun Christian Marclay live Platten presst und mit diesen Dubplates Geräusche schichtet, ob das Institut Für Feinmotorik die Plattenspieler mit Gummibändern präpariert oder ob DJ Elephant Power mit Livesamples scratcht – all diese Ansätze lassen sich unter „Turntablism“ subsumieren. Die Avantgarde hat sich den Begriff also beim HipHop ausgeliehen.
 
Musiker wie DJ ELEPHANT POWER oder IGNAZ SCHICK haben weder mit HipHop noch mit der HipHopschen Battle-Attitüde etwas am Hut. Sportlich ist ihr Umgang mit dem Plattenspieler allemal, allerdings unter ganz anderen Vorzeichen. Der Belgier Nicolas Baudoux aka DJ Elephant Power hat den Ablauf des Sampling von allen möglichen Sounds und dem anschließenden Scratching mit eben diesen Klängen perfektioniert. Ignaz Schick ist in der Geräuschmusik zuhause und entlockt seinem Plattenspieler mittels zahlloser Effektgeräte sehr Überraschendes. Komponierte und improvisierte experimentelle Neue Musik bilden die Eckpfeiler der intermedialen Arbeitsweise CLAUS VAN BEBBERs. Die Kuratorin und musikalische Leiterin dieses ersten ZAM Labors MARION WÖRLE befasst sich als Laptopmusikerin mit der Beziehung zwischen neuen und traditionellen Instrumenten. So werden gemäß der ZAM-Idee genreübergreifender Besetzungen mittels Elektronik und Percussion musikalische Kontrapunkte zur Arbeitsweise der DJs gesetzt.




t a l k    t o    m e !


eine Impovisationswerkstatt zum Thema Kommunikation / KHM,  1.11. und 2.11.07


Kommunikation (lat. communicare „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; gemeinsam machen, vereinigen“) definiert auf der menschlichen Alltagsebene ein gemeinschaftliches Handeln, in dem Gedanken, Ideen, Wissen, Erkenntnisse, Erlebnisse (mit-)geteilt werden und auch neu entstehen. Kommunikation in diesem Sinne basiert auf der Verwendung von Zeichen in Sprache, Gestik, Mimik, Schrift, Bild oder Musik. Kommunikation ist der wesentliche Bestandteil jeder menschlichen Interaktion, die dabei auftretenden Schwierigkeiten sind hinreichend dokumentiert. Unsere Werkstatt nimmt den Begriff als Ausgangspunkt und Gravitationszentrum für die Ideen, aus denen wir unsere performance generieren. Es wird dabei aber nicht um die intellektuelle Problematisierung der Kommunikation und ihrer vielfältigen Bedeutungsebenen gehen. Die auf einen Fluchtpunkt ausgerichtete  Vorbereitung ermöglicht es uns vielmehr, in der Begegnung von einer gemeinsamen Basis auszugehen und die Musik über ein spontanes und intuitives Zusammenspiel hinaus zu entwickeln.

„Man kann nicht nicht kommunizieren“
(Paul Watzlawik)

P e r s o n a l :
Elisabeth Flunger (Lux) - percussion
Achim Tang (A/D) - Bass
Josef Suchy (D) - Gitarre
Marion Wörle (D) - Computer/Briefe/Laborleitung
Volker Hennes (D) - Computer
Matthias Muche (D) - Posaune